In diesem Jahr fand endlich wieder ein vereinsinterner Jugendwettbewerb über 2 Tage statt. Leider musste das gemeinsame Zelten recht kurzfristig abgesagt werden, da die Temperaturen nachts doch ziemlich abgesunken sind. Das Wetter war uns trotzdem hold. An beiden Tagen nur ein schwacher Wind aus Nordost und Samstags größtenteils Sonne, Sonntags größtenteils bewölkt.
Das Programm war wieder recht umfangreich und forderte von den Teilnehmer sowohl fliegerisches als auch sportliches Können. Die Jugendlichen kämpften dabei nicht alleine für sich, sondern waren jeweils zu zweit in einer Mannschaft und mussten sich dabei dann gegenseitig unterstützen.
Nach einem Start am Gummi musste genau 200 s geflogen und entlang einer 20m-Linie gelandet werden. Pro geflogener Sekunde gab es einen Punkt bzw. für die Sekunden oberhalb von 200 s Flugzeit gab es jeweils einen Punkt Abzug. Es gab also maximal 200 Punkte für die Zeit. Zusätzlich gab es noch maximal 50 Landepunkte, je nachdem wie weit die Nase des Modelles von der Landelinie entfernt ist. Pro 2 cm Abstand gab es 1 Punkt Abzug.
Jeder Pilot machte 3 Starts, also 6 Flüge pro Mannschaft. Der schlechteste Flug eines Piloten wurde jeweils gestrichen. Um die unterschiedlichen Erfahrungen auszugleichen, bekamen neuere Piloten einen zusätzlichen Faktor für ihre Punkte. (kein Flugschein=1,5; Flugschein jünger als 3 Monat=1,3; Flugschein jünger als 6 Monate=1,1)
Nach einem Laufstart mit dem Team-Kollegen musste genau 200 s geflogen und möglichst der Flieger bei der Landung geschnappt werden. Der Pilot stand in einem kleinen markierten Bereich (5m x 5m) und durfte diesen nicht verlassen. Die Zeitwertung entsprach der Disziplin "Jedermann, Gummistart". Wurde der Flieger vom Piloten in seiner Markierung geschnappt, gab es 50 Landepunkte. Wurde er außerhalb der Markierung oder vom Teamkollegen geschnappt, gab es 25 Landepunkte.
Genau wie bei der Disziplin „Jedermann, Gummistart“ machte jeder Pilot 3 Starts mit einem Streichergebnis und es gab für die neueren Piloten wieder den gleichen Faktor.
Leider gab es in dieser Disziplin einen Totalausfall eines Modelles, welches im Hochstart platzte.
Zum Fliegen gehört ja nicht nur die Praxis, sondern auch ein wenig Theorie. Daher wurde auch einen kleiner Theorie-Test durchgeführt, der aus ein paar Fragen zur Flugtheorie, Benennung von Flugzeugteilen und zur Verarbeitung von verschiedenen Materialien bestand.
Bei dieser Disziplin ging es darum, mit dem Flugzeug möglichst lange in der Luft zu bleiben und gleichzeitig möglichst oft eine 40 Meter Strecke entlang zu laufen. Mit dem Starten des Modelles am Gummi rannte der Team-Kollege los. Der Pilot versuchte nun so lange wie möglich in der Luft zu bleiben und der Läufer so viele Strecken wie möglich zu laufen. Es wurden jeweils die gelaufenen Strecken gezählt. Für jede vollständig gelaufene Strecke (40m) gab es 15 Punkte. Es gab aber auch die Möglichkeit einen Extrabonus zu sammeln. Wenn der Läufer es schaffte, das Flugzeug zu fangen, bekam er noch einmal 30 Punkte.
Pro Pilot wurden 2 Starts gemacht. Auch hier wurde natürlich ein Ausgleich (Faktor) aufgrund des unterschiedlichen Alters der Läufer benötigt. (15-17 Jahre: 1,0; 14 Jahre: 1,1; 12-13 Jahre: 1,3; 10-11 Jahre: 1,5)
Diese Disziplin lief genauso ab wie die Disziplin "40m-Lauf". Nur musste eben die Strecke nicht gelaufen, sondern mit dem GoCart gefahren werden. Da die Hin-Strecke leicht bergan und insgesamt auf Rasen gefahren wurde, war dies noch erheblich schwieriger als das Laufen. Für die jüngeren Piloten gab es diesmal auch keinen Faktor, da die älteren aufgrund ihrer Beinlänge keinen Vorteil hatten.
Zum Ende des Wettbewerbes konnten wir die anstrengenden Tage mit abschliessenden Lustflügen und ruhigem Aufräumen beenden. Aufgrund des vorbildlichen Einsatzes dabei bekamen alle teilnehmenden Piloten 3 Wertungspunkte.
Download der Wertungen: (wertung2008.pdf)
1. Platz: Tobias Hampel, Lucas May
2. Platz: Luka Droste, Andre Thiemermann
3. Platz: Samy Zaraket, Fabian Hogrebe
4. Platz: Jonas Asche, Christoph Baumeister
Beitrag von Markus Soick